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- Lilli Grong

Europäischer Solistenwettbewerb 2026: Die Teilnehmenden der ersten Runde

Der Europäische Brass Band Verband EBBA nahm Bewerbungen von 34 Solisten für den 10. Europäischen Solistenwettbewerb entgegen. Nach eingehender Prüfung der Videobeiträge haben sich 19 Solisten für die 1. Runde qualifiziert, die am Montag, den 20. April 2026, im Mittleren Saal des Brucknerhauses stattfindet. In dieser ersten Runde spielen die Solisten ein achtminütiges Programm ihrer Wahl.

Acht Solisten werden von einer hochkarätigen Jury für die 2. Runde ausgewählt, die am Dienstag, den 21. April, ebenfalls im Mittleren Saal des Brucknerhauses stattfindet. Drei Finalisten werden anschließend von einer weiteren Jury für das Finale am Donnerstag, den 23. April, um 19:00 Uhr im Brucknerhaus bestimmt. Die Brass Band Fribourg (Schweiz) begleitet die drei Finalisten bei der Aufführung eines Hauptwerks. Das Repertoire für die 2. Runde und das Finale wurde von der Musikkommission der EBBA vorgegeben.

Für den diesjährigen Solowettbewerb wurden in der zweiten und letzten Runde leicht unterschiedliche Stücke ausgewählt. In der zweiten Runde bleibt man bei den traditionelleren Solostücken, während für die letzte Runde aktiv nach neuerem Repertoire gesucht wurde. Mit der Auswahl möchte die EBBA einer neuen Generation von Solisten neue, anspruchsvolle Musik näherbringen und gleichzeitig fairere Bedingungen für die Teilnehmenden schaffen, da kein Solist das Stück bereits oft gespielt haben mag.

Die Musikkommission der EBBA gratuliert allen Teilnehmenden herzlich. Der Vorsitzende der Musikkommission, Benjamin Haemhouts, kommentiert:

Das Niveau war sehr hoch, und alle Teilnehmenden können sehr stolz auf ihre Leistungen sein. Wir sind überzeugt, dass die Zukunft des Blech- und Schlagzeugspiels sowie der Brass Bands in Europa in sehr guten Händen liegt.

Qualifizierte Musikerinnen und Musiker für die 1. Runde am Montag, den 20. April 2026

  • Bernardas Butkus, Euphonium, Litauen
  • Leonardo D’Azzena, Cornet, Italien
  • Ibai de Miguel, Euphonium, Spanien
  • Lovis Erche, Tuba, Deutschland
  • Daniel Fleischmann, Tenorposaune, Österreich
  • Simon Gabriel, Cornet, Schweiz
  • Gerbrich Greidanus, Euphonium, Niederlande
  • Niklas Hinterholzer, Tenorposaune, Österreich
  • Daniel Hohm, Euphonium, Deutschland
  • Jovita Kasperavičiūtė, Euphonium, Litauen
  • Julian Koller, Marimba, Österreich
  • Florian Krogsæter, Tenorhorn, Norwegen
  • Jisse Kuipers, Tenorposaune, Niederlande
  • Lubin Cavanna, Tenorhorn, Frankreich
  • Joshua Parkhill, Tenorposaune, Schottland
  • Emil Rademacher Krogsæter, Tuba, Norwegen
  • Paul Tiefenthaler, Bassposaune, Österreich
  • Anke Verboven, Tenorhorn, Belgien
  • Viktorija Volodova, Tenorhorn, Litauen

Repertoire für die 2. Runde

Die Kandidaten spielen mit Klavierbegleitung ein Stück aus der folgenden Liste:

Cornet: Canto (Elgar Howarth)

Tenorhorn: Sonata for Horn (John Golland)

Posaune: Ballade pour Trombone (Frank Martin)

Bassposaune: New Orleans (Eugène Bozza)

Euphonium: Symphonic Variants (James Curnow)

Tuba: Sonate für Tuba (Paul Hindemith)

Marimba: Prism Rhapsody for Marimba and Piano (Keiko Abe)

Repertoire für das Finale

Die drei Kandidaten spielen im Finale des Europäischen Solistenwettbewerbs das Pflichtstück aus der folgenden Liste:

Cornet: Concerto for Cornet (Torstein Aagaard-Nilsen)

Tenorhorn: Concerto „Three Gods“ (Edward Gregson)

Posaune: Trombone Concerto „Scene Change“ (Oliver Waespi)

Bassposaune: Bass Trombone Conerto (Derek Bourgeois)

Euphonium: Venice (Judith Bingham)

Tuba: Concerto for Tuba „Amaia“ (Ricardo Mollá, arr. Tommy Tynan)

Marimba: Concerto for Marimba (Paul Creston)

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